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Projektwerkstatt Protokolle

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Protokoll – 3. Projektwerkstatt „Raum für Gronau“

Ort: „Gronaris Saal“ im Ffw-Gerätehaus Gronau

Datum: Montag, 28.06.2013, 19:00 – 21:00 Uhr

Anwesend: Gronauer Bürger, MA der Stadtverwaltung; Ortsbeirat: Cordes H., Schäfer D. + K.P Vertreter der Gronauer Vereine, Pfr. Heinrich f. d. ev. Kirchengemeinde

1. Eröffnung

 

Begrüßung, Rückblick auf die wesentlichen Ergebnisse der ersten beiden Veranstaltungen, Erläuterung der Ziele der heutigen Veranstaltung, Entschuldigung des Ehrenbürgermeisters Biwer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte. Moderation des Abends durch den Ortsvorsteher.

2. Darstellung aktueller Stand des Verfahrens

 

K.P. Schäfer erläutert, welche der Fragen, die im Laufe des gesamten Verfahrens zu beant-worten waren, bereits abgearbeitet wurden. An dieser Stelle sei der Verweis auf die früheren Protokolle erlaubt. Rekapituliert wurden die neuen Fakten zum Standort Breitwiesenhalle:

In der letzten Sitzung wurde in einer Nutzenabwägung beschlossen, die Standorte „Alte Schu-le“ und „Saal im Ffw-Haus“ um den Standort „Breitwiesenhalle“ zu ergänzen.

Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass sich ein Kapazitätsengpass im Kinderzentrum abzeichnet, der in erster Linie den Kindergarten (Ü3), die Grundschule und die Schülerbe-treuung betrifft. Dies ist bedingt durch das organische Wachstum von Gronau (siehe Zahlen am Ende). Da das Kinderzentrum seinerzeit als Pilotprojekt des Bildungsplanes 0-10 angelegt wurde, wird es als kontraproduktiv erachtet, diese Einheitlichkeit des Standortes für Kinder (0-10) wesentlich aufzubrechen. Daher soll alles, was mit Kindern von 0-10 zu tun hat, zielge-richtet im Umfeld der Breitwiesenhalle und dem Kinderzentrum angesiedelt sein.

Im Vorlauf zur heutigen Veranstaltung wurde das Büro Fritzel+Wagner mit der Erarbeitung der Zahlen und der möglichen Unterbringung der notwendigen Räume beauftragt. Besonders wichtig war hier die Erkenntnis, dass bei Belassen des Kollegs an der Breitwiesenhalle ein Raumgewinn nicht möglich ist.

3. Vorstellung der Planungen

 

Herr Wagner vom beauftragten Büro Fritzel + Wagner stellte die technischen Möglichkeiten der Umsetzung sowie die Entwürfe und Kostenermittlungen vor.

a. Saal im Ffw-Haus

 

Hier ist eine Komplettsanierung notwendig, da die letzte wesentliche Investition 40 Jahre zu-rück liegt. Es fehlen ein barrierefreier Zugang, Fluchtwege und Nebenräume (Garderobe, La-ger). Küche und sanitäre Räume sind zu sanieren. Auch bei geringen baulichen Veränderun-gen greifen neue Vorschriften für Brandschutz, Energieeinsparung und Sicherheit. Nutzungen sollen möglich werden für u.a.: Vereine, Familien, Senioren, Ortsbeirats- und Vereinssitzun-gen, Sitzungen anderer politischer Gremien (auch aus der Gesamtstadt), Kleingruppen, Kerbeburschen, Feuerwehr. Notwendig dafür ist die Ausstattung als Multifunktionsraum.

Kostenschätzung: über 400.000 EUR. (Details siehe anliegender Plan)

b. Breitwiesenhalle

Um an dieser Stelle Raum zu gewinnen, ist es erforderlich, den bestehenden Anbau, in dem das Kolleg, sanitäre Räume, Küche und Garderobe untergebracht sind, abzureißen und durch einen zweistöckigen Neubau mit größerer Grundfläche zu ersetzen.

Das bisherige Kolleg ist an der Nutzungsgrenze (Dreifachnutzung). Weiterer Bedarf kann nicht mehr erfüllt werden. So ist bspw. die Schülerbetreuung bereits teilweise in der Alte Schule untergebracht.

Multifunktionale Räume sollen genutzt werden für Sport, Freizeit, musikalische Früherzie-hung, Schülerbetreuung, Eltern-Kind-Gruppe, Räume für Kinder 0-10, Kindergarten.

Kostenschätzung: 800.000 EUR. (Details siehe anliegender Plan)

c. Alte Schule

 

Der Neubau an der Breitwiesenhalle bedingt auch, dass die Alte Schule nur noch für die Ver-wendung als Jugendclub (Innenaktivitäten) und für die Poststelle und andere öffentliche Dienstleistungen (z.B. Geldautomat) vorgehalten / hergerichtet werden muss.

Kostenschätzung:

 Aus Zeitgründen und aus der Tatsache, dass noch nicht genau festgelegt ist, wel-che Arbeiten notwendig werden, erfolgt (noch) keine Kostenschätzung

 Sollte der Anbau an der Breitwiesenhalle nicht realisiert werden können, sollen die Funktionsräume, wie in der Ergebnismatrix dargestellt, in der Alten Schule re-alisiert werden. Für diesen Fall ist mit erheblichen Kosten zu rechnen.

 

Grobe Schätzung: mindestens 1 Mio. EUR

4. Ergebnis des Abends

 

Zu den vorgetragenen Plänen wird angeregt und höchst sachlich diskutiert. Auftretende Fra-gen werden beantwortet. Vorschläge sind aufgenommen und werden bei der Detailplanung bewertet. Es ist erfreulicher Konsens, dass die Räume nicht bestimmten Gruppen exklusiv zugeordnet sind, sondern von allen genutzt werden können.

K.P.Schäfer bittet nun, Vorschläge für die Prioritätenliste in einzelnen Gruppen zu erarbeiten.

Von den Teilnehmern wird einmütig festgestellt, dass die Prioritäten sich logisch aus den bis-herigen Ergebnissen der Projektwerkstatt ergeben:

Priorität 1: Breitwiesenhalle (größter Nutzen für die festgestellten Engpässe)

Priorität 2: Saal im Ffw-Haus

Priorität 3: Jugendclub in der Alten Schule

K.P. Schäfer wird beauftragt, dies so den Gremien zu kommunizieren.

5. Weiterer Ablauf der Projektwerkstatt

Die Projektwerkstatt hat mit den heutigen Ergebnissen ihr Ziel erreicht. Nun ist der Ortsbei-rat als Auftraggeber zu informieren. Danach sind zusammen mit den städtischen Gremien Wege zur Umsetzung zu finden. Dazu gehört, dass zunächst die Finanzierung im politischen Raum geklärt wird. Zurzeit sind im Investitionsprogramm des städtischen Haushaltes 240.000 EUR für die Jahre 2014 und 2015 vorgesehen. Hinweis: Dies sind Planungsmittel, keine ge-nehmigten Haushaltsmittel. Daneben sind Erlöse aus dem Grundstücksverkauf des ehemali-gen Sparkassengeländes für die Projektwerkstatt reserviert. Im weiteren Verlauf muss die Detailplanung durchgeführt werden. Sobald diese vorliegt, soll die Projektwerkstatt erneut einberufen werden und die gesamte Planung und Realisierung des Projektes begleiten. Protokoll – 3. Projektwerkstatt „Raum für Gronau“

6. Schlussbemerkungen

Zeitplan:

Im Rahmen der kommenden Haushaltsberatungen sollte erkennbar sein, wie das Projekt zeit-lich umzusetzen ist.

Aktuelle Bevölkerungsentwicklung:

Stand per 30.6. 2013 (nachträglich dem Protokoll hinzugefügt)

Einwohner in Gronau Stand 30.6.2013

mit Hauptwohnsitz 2.670

mit Nebenwohnsitz 252

Gesamt 2.922

davon im Alter

0-2 (U3) 94

3-5 (K-garten) 91

6-9 (G-Schüler) 110

10-11 (JC) 40

12-14 (JC) 82

Summe 0-14 417

Die Veranstaltung endet gegen 21:00.

Bad Vilbel Gronau, 16. Oktober 2013

Karl Peter Schäfer

Ortsvorsteher






Protokoll 2. Projektwerkstatt „Raum für Gronau

 

 

 Ort: „Gronaris Saal“ im Ffw-Gerätehaus Gronau

Datum: Montag, 08.04.2013, 19:00 – 21:00 Uhr

 

 

 Anwesend: Gronauer Bürger, MA der Stadtverwaltung; Ortsbeirat: Schäfer D.+K.P, Gutmann E., Schönborn A. Vertreter der Gronauer Vereine

1. Eröffnung

 

Begrüßung, Rückblick auf die wesentlichen Ergebnisse der ersten Veranstaltung an Hand der Ausdrucke an den Pin-Wänden, Erläuterung der Ziele der Veranstaltung, Entschuldigung des Ehrenbürgermeisters Biwer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte. Moderation des Abends durch den Ortsvorsteher.

2. Darstellung aktueller Stand des Verfahrens

 

K.P.Schäfer erläutert, welche der Fragen, die im Laufe des gesamten Verfahrens zu beantworten sind, bereits abgearbeitet wurden:

a. Was macht Gronau liebenswert?

b. Was fehlt noch? Welche Einrichtungen / Aktivitäten sind erwünscht?

c. Welche Vorschläge sind am wichtigsten?

d. Welcher Vorschlag passt in welchen Raum?

e. Welche Festlegungen sind vorhanden?

f. Welche Räume können mehrfach oder von Mehreren genutzt werden?

g. Welche Vorschläge können nicht – oder sind nicht zum Zuge (ge-)kommen?

h. Lässt sich raumgestalterisch etwas machen? Ändern?

i. Was blieb unberücksichtigt?

3. Was ist das konkrete Ziel des heutigen Abends

 

Im Rahmen des gesamten Verfahrens besteht die heutige die Aufgabe darin, die Fragen 2d und 2f zu beantworten. Als Leitlinie wurden nicht nur die Standorte „Alte Schule“ und „Saal im Ffw-Haus“ berücksichtigt, sondern es wurde zusätzlich der Standort „Breitwiesenhalle“ aufgenommen.

Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass sich ein Kapazitätsengpass im Kinderzentrum abzeichnet, der den Kindergarten (Ü3), die Grundschule und die Schülerbetreuung betrifft. Dies ist bedingt durch das organische Wachstum von Gronau (siehe Zahlen am Ende). Da das Kinderzentrum seinerzeit als Pilotprojekt des Bildungsplanes 0-10 angelegt wurde, wird es als kontraproduktiv erachtet, wenn diese Einheitlichkeit des Standortes für Kinder (0-10) wesentlich aufgebrochen wird. Daher soll alles, was mit Kindern von 0-10 zu tun hat, zielgerichtet im Umfeld der Breitwiesenhalle und dem Kinderzentrum angesiedelt sein.

Somit waren als Standorte zu berücksichtigen:

Alte Schule, Saal im Ffw-Haus, Breitwiesenhalle

Die Vorschläge für die Aktivitäten / Einrichtungen aus der letzten Veranstaltung wurden in Schwerpunktthemen zusammengefasst:

Gemeinde / Familie, Sport / Freizeit, Kinder 0-10, Jugend, öffentliche Dienste

Nach Erarbeitung dieser Leitlinien haben sich Gruppen gebildet, die sich mit der Zuordnung der Aktivitäten / Einrichtungen zu den Standorten beschäftigt haben. Aus jeder Gruppe wurde ein Sprecher(in) ausgewählt, der / die die Ergebnisse der Gruppe vortrug.

 

 

4. Ergebnis des heutigen Abends

Aus dieser sehr intensiven und konstruktiven Gruppenarbeit hat sich eine Matrix ergeben, in der die Schwerpunkte für die möglichen Gebäudenutzungen deutlich zu erkennen sind. Die Matrix ist in der Anlage beigefügt.

An dieser Stelle sei nochmals dargestellt, dass es für den neuen Standort „Breitwiesenhalle“ noch keine Festlegung zur Art der baulichen Umsetzbarkeit gibt, sondern durch die Zuordnung der Schwerpunktthemen ausgedrückt werden soll, dass diese hier als am sinnvollsten angesehen werden.

Die erarbeitete Matrix soll nun den Planern als Grundlage dienen, die baufachlichen Umsetzungsmöglichkeiten für die Standorte aufzuzeigen. Dazu sollen auch Kostenschätzungen vorgelegt werden.

5. Weiterer Ablauf der Projektwerkstatt

 

Die nächste Veranstaltung ist wird ca. 2 Wochen vor Beginn der Sommerferien 2013 stattfinden.

In dieser Veranstaltung sollen die Ergebnisse durch die Fachleute vorgestellt werden, zusammen mit der Kostenschätzung für die Entwürfe / Varianten.

Weiterhin müssen in dieser Veranstaltung die restlichen Fragen aus Punkt 2 beantwortet werden und ein gemeinsamer Nenner gefunden werden.

6. Schlussbesprechung

 

Zum Schluss waren noch einige Fragen zu beantworten:

a) Wie geht es weiter?

 

Zeitplan siehe unter Punkt 5. Danach geht das Ergebnis der Projektwerkstatt in die Gremien in Bad Vilbel und wird dort bearbeitet. Insbesondere die Haushaltsberatung ist dort sehr stark betroffen. Zurzeit sind im lfd. Investitionsprogramm für Maßnahmen, die im Rahmen der Projektwerkstatt beraten werden, Mittel in Höhe von 90.000 und 150.000 EUR geplant. Achtung: geplant im Investitionsprogramm, aber nicht im Haushalt beschlossen. Daneben sind Erlöse aus dem Grundstücksverkauf des ehemaligen Sparkassengeländes für die Projektwerkstatt reserviert.

b) Wann kann begonnen werden?

 

Nicht vor 2014, da ja keine Haushaltsmittel bestehen

c) Wie hat sich die Einwohnerzahl und Kinderzahl in Gronau entwickelt? Einwohner in Gronau Stand 31.12.2012

 

mit Hauptwohnsitz 2.661

mit Nebenwohnsitz 246

Gesamt 2.907

davon Kinder ab 2002 313 ß Erhöhung gegenüber der mündlich genannten Zahl!!

Die Veranstaltung endet gegen 21:00.

Bad Vilbel Gronau, 9. April 2013




Protokoll – 1. Projektwerkstatt „Raum für Gronau“

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Ort: „Gronaris Saal“ im Ffw-Gerätehaus Gronau
Datum: Mittwoch, 05.09.2012, 19:30 – 21:15 Uhr
Anwesend: Gronauer Bürger, MA der Stadtverwaltung; Ortsbeirat: Schäfer D.+K.P, Gutmann, Cordes H., Ahäuser; Vertreter der Gronauer Vereine


1. Eröffnung durch Ortsvorsteher K.P.Schäfer
Begrüßung, kurze Erläuterung der Ziele der Veranstaltung, Vorstellung Ehrenbürgermeister Biwer, Übergabe Moderation an G. Biwer

2. Erläuterung zum Ablauf des Verfahrens
G. Biwer erläutert die ersten beiden Fragen, auf die heute Abend Antworten erarbeitet werden sollen. Insgesamt sind für den Prozess folgende Fragen vorgesehen:
1. Was macht Gronau liebenswert?
2. Was fehlt noch? Welche Einrichtungen / Aktivitäten sind erwünscht?
3. Welche Vorschläge sind am wichtigsten?
4. Welcher Vorschlag passt in welchen Raum?
5. Welche Festlegungen sind vorhanden?
6. Welche Räume können mehrfach oder von Mehreren genutzt werden?
7. Welche Vorschläge können nicht – oder sind nicht zum Zuge (ge-)kommen?
8. Lässt sich raumgestalterisch etwas machen? Ändern?
9. Was blieb unberücksichtigt?


3. Frage 1: „Was macht Gronau liebenswert?“
a. Lage in der Aue
b. Der gute Zusammenhalt im Ort
c. Das vielfältige Vereinsleben
d. Man kann gut mit Kindern hier leben
e. Die Kombination U3/KiTa/Grundschule vor Ort
f. zwar dörflicher Charakter, aber ganz nahe bei der (Groß-)Stadt
g. Am Rande der Wetterau
h. Gute Sportmöglichkeiten
i. Gutes Radwegenetz
j. Alt und Jung ergänzen sich gut
k. Festlichkeiten („Leben“ im Dorf)
l. Zug und Busverbindung gut, Aber nicht Abends bzw. für Jugendliche
m. Metzger gut
n. Vorhandene Infrastruktur fürs tägliche Leben


4. Frage 2: „Was fehlt noch? Welche Aktivitäten / Einrichtungen sind erwünscht?“G. Biwer bildet aus den Teilnehmern 11 Arbeitsgruppen zu je 5 Personen. Diese sind aufgefordert, Ideen zu finden, aufzuschreiben und am Ende zu präsentieren.
Protokoll – Projektwerkstatt „Raum für Gronau“
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Präsentation der Gruppenvorschläge zur Frage 2
Alle Gruppen präsentieren ihre Arbeitsergebnisse und Vorschläge an den Pinnwänden.
Gruppierung der Vorschläge: Im ersten Schritt werden die gesammelten Vorschläge grob gruppiert. Es stellt sich heraus, dass sehr wichtige Vorschläge gemacht wurden, die aber nicht im Rahmen des Projektes „Raum für Gronau“ behandelt werden können und erhalten daher folgende Zuordnung:
Frage 9: Was blieb unberücksichtigt?
1. Nachtbus für Gronau
2. Schwimmteich (Zwischen Gronau + Dortelweil)
3. Vollversorger (Rewe o. ä.)
4. Beleuchtung Radweg nach Bad Vilbel
5. größerer Kerbplatz
6. Gewerbeansiedlung
7. Skateboard Park / Skater-Bahn
8. Ärztliche Versorgung
9. Abenteuergelände für Jugendliche (z. B. Haflfpipe, BMX-Bahn, Chill-Ecke, Inliner- Hockey-Feld, Holzhüttenbau)
10. Sportraum
11. Vereinshaus Kerbburschen
Folgende Gruppierung der Vorschläge erfolgte auf den Pinnwänden (Tafeln).Angaben zu Häufigkeit bei Mehrfachnennungen sind in Klammern angegeben.
„Was fehlt noch? Welche Aktivitäten / Einrichtungen sind erwünscht?“
I. Tafel 1 Vorschläge
i. Gruppe 1 Räume und Technik
a. Versammlungsraum f. Vereine
b. Multifunktionsräume für Veranstaltungen sportlicher, kultureller sozialer und gesellschaftlicher Art
c. Medientechnik in öffentlichen Räumen
d. Modulare Raumsysteme
e. Räume mit Trennwänden für Vereine, Familienfeiern (barrierefrei)
f. Tanzraum mit Spiegelwand
g. Tanzraum mit Spiegelwand, auch als Versammlungsraum mit medialer Ausstattung
h. Raum der Begegnung (behindertengerecht, barrierefrei)
i. größerer, barrierefreier Saal f. Festlichkeiten
ii. Gruppe 2 Jugendclub
a. Aufwertung Jugendclub innen und außen
b. Außengelände für Jugendliche
c. Moderner Jugendtreff
d. Sanierung Jugendclub: Mediaraum, Küche, Bistro, Lagerraum
e. Zeitgemäße Einrichtung für den Jugendclub
Protokoll – Projektwerkstatt „Raum für Gronau“
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iii. Gruppe 3 Schüler- / Kinderbetreuung
a. Erhaltung des Raumes für die Schülerbetreuung
b. Schüler-/Kinderbetreuung
c. Raum für Mutter-Kind-Kreis (Küche, san. Einrichtung, Stellmöglichkeiten für Spielzeug)
iv. Gruppe 4 Bauliche Veränderungen „Alte Schule“
a. Grundsanierung „Alte Schule“
b. Historisches Umfeld/Aussehen der „Alten Schule“ wiederherstellen
c. Parkplätze
d. Barrierefreiheit für Ffw-Haus und Alte Schule (2)
v. Gruppe 5 Gesellschaft
a. Geldautomat (6)
b. Wahllokal (Dieser Bedarf kann inzwischen wegfallen, Angebot der ev. Kirche besteht für die Nutzung des Gemeindehauses)
c. Ärztliche Versorgung (1), Bank (1), Post (1). Anmerkung: Dieser Vorschlag wurde hier gelistet als auch auf der Liste der Vorschläge, die außerhalb des Projektrahmens liegen
II. Tafel 2 Vorschläge
i. Gruppe 1 Gronaris-Saal (Ffw-Haus)
a. Grundsanierung Gronaris-Saal
b. Erneuerung / Vergrößerung Toilettenanlagen
c. Erneuerung Küche
d. moderne Kücheneinrichtung mit Tisch
e. Angemessener Raum für die Ffw
f. Terrasse an den Saal
g. Aschenbecher vor dem Feuerwehrhaus
ii. Gruppe 2 Vereine / Sport
a. Lagerräume für Vereinsmaterialien (5)
b. zus. Räume f. für Sport mit entsprechender Ausstattung
c. Trainingsräume z. Tanzen, mit Spiegel und M-Anlage
d. zus. Raum f. sportl. Aktivitäten (Zumba, Yoga, Pilates,…) Tennis
iii. Verschiedene Einzelpositionen
a. Dokumentationszentrum „Landwirtschaft in Gronau“
b. Parkplätze
c. Notausgänge


5. Gruppenarbeit
G. Biwer bildet im nächsten Schritt erneut Gruppen, die erarbeiten mögen, welche Auswirkungen / Konzept-Ideen / Anforderungen sich aus den Vorschlägen ergeben.
III. Tafel 3
i. Vortrag Gruppe 1 zu Gronaris-Saal / Ffw-Haus
a. Aufstockung (freitragend)
b. Anbau m. Aufzug
c. Neubau Ffw-Haus am Ortsrand
d. Umbau Ffw-Haus (alt)zur Neunutzung („Vereinshaus“)
Protokoll – Projektwerkstatt „Raum für Gronau“
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ii. Vortrag Gruppe 2 zu „Alte Schule“
a. Keller trocken legen
b. Etagen angleichen
c. Kontrastanbau „modern“ mit Aufzug
d. Treppenhäuser zusammenlegen u. m. Aufzug verbinden
e. Belegung / Nutzung neu bedenken / regeln
f. Auch Räume zur reinen allgemeinen Nutzung freihalten
g. Lagerraum auch im Dach
h. Innenhof teilunterkellern
i. Neubau?
iii. Vortrag Gruppe 3 zu „Alte Schule“
a. Problem: Post
b. JC auf einer Ebene
c. Bistrobereich multifunktional (Mehrfachnutzung)
d. Moderne, jugendgerechte Ausstattung / Design
e. Büro
f. Außengelände attraktiv gestalten
g. Küche
h. Medienraum für JC und Schülerbetreuung
i. WC-Anlage neu denken
iv. Vortrag Gruppe 4 zu „Konzept JC“
a. JC zieht komplett ins 1. OG
b. Post geht eine einen Teil des heutigen JC
c. Gemeinsame Nutzung des großen Raumes im EG für alle Kindergruppen
d. Kosten für Raumpflege müssen geteilt werden
e. Einrichtung sanitärer Räume auf jeder Etage
IV. Tafel 4 Vorträge der einzelnen Gruppen (Fortsetzung)
i. Vortrag Gruppe 5 zu Gronaris-Saal, Ffw-Haus
a. Grundlegende Sanierung
b. Beibehaltung der Raumaufteilung
c. Anbau auf Garage für Stuhllager
d. Multimediaausstattung
e. Spiegelwand
f. Terrasse für 2. Rettungsweg auf Anbau
g. Aufzug f. Barrierefreiheit
h. Neues Ffw-Haus, Ffw-Haus (alt) für Vereine
ii. Vortrag Gruppe 6 zu Gronaris-Saal, „Alte Schule“
a. Anbau Toiletten bzw. Stuhllager über Garage
b. Aufzug f. Ffw-Haus außen
c. 2. Rettungsweg kombiniert mit Terrasse (über best. Anbau)
d. Umgestaltung Fläche der bisherigen Toilettenanlage als Lagerraum
e. Flächengewinn alte Schule durch Schließung bisheriger Eingang
f. Schaffung neuer Zugang von der Bismarckstraße her (barrierefrei)
Protokoll – Projektwerkstatt „Raum für Gronau“
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iii. Vortrag Gruppe 7 zu Gronaris-Saal, „Alte Schule“
Entsprechende Ertüchtigung der Gebäude (Anbau, Umbau, Barriere-freiheit herstellen). Funktionelle Aufteilung der Nutzung für: Ffw-Haus
a. Sportliche Nutzung oder Anbau an Breitwiesenhalle
b. Sportliche Kleingruppen mit Geräten u. Lagermöglichkeiten dafür
c. Feuerwehr
„Alte Schule“
a. Theatergruppen
b. Sportliche Kleingruppen (max. 15 Pers. ohne Geräte)
c. Tanzgruppen
d. Sitzungen / Versammlungen
e. Vereinsfeiern
f. Familienfeiern
iv. Vortrag Gruppe 8
a. Gemeinsame Nutzung Schülerbetreuung und Mutter-Kind-Gruppe
b. Stellmöglichkeiten für Spielzeug (Rutsche)


6. Ende der Veranstaltung
G. Biwer dankt dem Auditorium für die sehr guten Arbeitsergebnisse.
K.P. Schäfer dankt G. Biwer für die sehr gute Moderation und Diskussionsführung.
Fragen zum weiteren Vorgehen werden von K.P. Schäfer unter zeitlichem Vorbehalt beantwortet:

Auswertung der Ergebnisse der heutigen Veranstaltung Q4/2012
Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung zum Nutzungskonzept Q1/2013
Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung zum Raumkonzept Q2/2013
 Anschließend Planung der Umsetzung
f.d.Protokoll:
Karl Peter Schäfer 
 


 

Projektwerkstatt "Raum für Gronau"

aktuelle Diskussion um die Nutzung der alten Gronauer Schule und der Räume im Feuerwehrhaus




Häufiger Wunsch der Bürger nach Multifunktionsräumen

Ehrenbürgermeister Günther Biwer moderiert erste Projektwerkstatt »Raum für Gronau«

Ortsvorsteher Schäfer: Viele interessante Vorschläge



Bad Vilbel (aho). Zu einer öffentlichen Projektwerkstatt „Raum für „Gronau" hatte Ortsvorsteher Karl-Peter Schäfer ins Feuerwehrhaus eingeladen. Vertreter einiger Vereine, interessierte Bürger sowie Mitglieder der Parteien im Gronauer Ortsbeirat am Mittwoch gemeinsam über die Nutzung des bestehenden Raumangebots im Stadtteil. Gekommen waren auch Mitglieder des Magistrats, um die Stimmung vor Ort zu erfahren und mitzuberaten. Der Ehrenbürgermeister und ehemalige Gronauer Günter Biwer moderierte diese erste Sondierung. Saniert werden müssten sowohl das Feuer-wehrhaus als auch die Alte Schule, so Schäfer gegenüber der WZ. »Die Alte Schule, der heutige Jugendtreff, ist das letzte historische öffentliche Gebäude. Das gelte es sowohl zu erhalten wie auch gut auszulasten. Deshalb habe ihn der Ortsbeirat beauftragt, zu diesem Projekttag einzuladen, um der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat konkrete Wünsche und Plane der Bürger übermitteln zu können.

In seiner Moderation regte Biwer an, Räume möglichst mehrfach zu nutzen und nicht nur einmal im Jahr für einen Verein. Dementsprechend wünschten sich mehrere Arbeitsgruppen des Abends Multifunktionsräume . In ihnen könnten zum einen Tanzgruppen trainieren als auch für Sportgruppen, die keinen Platz mehr in der aus allen Nähten platzenden Breitwie-senhalle hätten. Andererseits könnte ein Raum mit einer Aktenschrankwannd so nutzbar gemacht werden, dass mehrere Vereine jeweils ihre Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen abhalten könnten. „Aber heute planen wir nicht detailliert" betonte Biwer. »Die Leute sollen gemeinsam, ohne Schere im Kopf, darürber nachdenken.«
Die Wunschliste der rund 50 Gronauer Teilnehmer deckte eine breite Palette ab: Nach einem Raum für Familienfeste, einem »Raum der Begegnung für Jung und Alt« gab es auch den Wunsch nach Lernhilferäumen, einem Lagerraum oder nach einem Außengelände für den Jugendclub.
Während die Arbeitsgruppen ihre jeweiligen Anregungen ins Plenum trugen und ihre beschriebenen Zettel gemeinsam mit Biwer an die Pinwände hefteten, entstanden immer neue,, angeregte Diskussionen zu den jeweiligen Punkten
»Es ist ein sehr konzentrierter Abend mit vielen interessanten Vorschlägen« freuten sich Biwer und Schäfer. Dem ersten Projekttag sollen weitere folgen, um die Raumnutzung für alle Vereine und Verbände möglichst optimal gestalten - und so auch gezielter und damit kostengünstiger sanieren zu können, so Schäfer.





Frankfurter neue Presse  Samstag  08.09.2012

Gronauer wünschen sich mehr Raum

 
Für die Gronauer war es ein bisschen wie Weihnachten: Sie durften sich freiheraus wünschen, was ihnen vor allem an Räumlichkeiten für die Vereinsarbeit und Geselligkeit so alles fehlt.

Grenzen gab es keine, nur wie die Bescherung eines Tages aussehen wird, bleibt zwei weiteren Zusammenkünften im Rahmen der Projektwerkstatt "Raum für Gronau" und dann den Beschlüssen der städtischen Gremien überlassen.

Die örtliche CDU und ihr Ortsvorsteher Karl Peter Schäfer hatten in den Versammlungssaal im ersten Stock des alten Gronauer Feuerwehrgerätehauses eingeladen, und überraschend viele Bürger, um die 60 Leute, waren gekommen. Ehrenbürgermeister Günther Biwer, gelernter Moderator, war eingeladen, das "Wunschprogramm" zu strukturieren.

Biwer begann mit einer Frage gewissermaßen zum Aufwärmen: "Was macht Gronau liebens- und lebenswert?" Die Vielbeschäftigten unter den Gronauern sollten sich erst einmal auf ihren Ort und das Thema: "Künftige Nutzung der alten Schule in der Dortelweiler Straße und der Versammlungsräume des Feuerwehrgerätehauses" einstimmen.

Dann wurde gearbeitet. Biwer ließ Gruppen zu je fünf bilden. Zettel gab es ausreichend. Das große Wunschkonzert war eröffnet. Es stellte sich bei einer ersten Durchsicht der Zettel heraus, dass die Breitwiesenhalle längst nicht mehr alle Aktivitäten aufnehmen kann. Offenbar fehlt es hinten und vorn an Lagerräumen für Stühle.

Aber das schien nicht das Allerwichtigste: Sporträume fehlten, dabei auch solche mit Spiegeln für die Kontrolle der Tanzgruppen. Lernhilfe-Räume kamen zur Sprache, ein Außengelände für den Jugendclub, der auch ein Büro nötig habe, Raum für Familienfeste und auch der Wunsch nach einem Bankomat fehlte nicht.

Ortsvorsteher Karl Peter Schäfer, dessen Einladung auch Bauamtsleiter Erik Schächer und einer seiner Mitarbeiter gefolgt waren, fasst den Wunschkatalog so zusammen: "Gefragt ist alles, was die Vereine weiter entwickeln kann. Darüber hinaus ging es auch um einen würdigen Rahmen für Familienfeiern." Schäfer trat "Parolen" entgegen, die kurz nach der Versammlung aufgetaucht seien: Beim Feuerwehrgerätehaus gehe es nur um die erste Etage. Dort um die Gelegenheit zu Familienfeiern auch in Form einer neuen Raumgestaltung, um Barrierefreiheit. Aber: "Die Feuerwehr wird auf keinen Fall und in keiner Weise eingeschränkt."

Die Alte Schule verfügt über 600 Quadratmeter Raum, die sich nach einer Sanierung für Vereine und Bürger gut nutzen lassen. Die Sozialwohnung in dem Gebäude und der dazu gehörende Keller seien tabu, betonte Schäfer.

Heute wird die Alte Schule für den Postbetrieb, die Schülerbetreuung und als Jugendclub genutzt, ebenso als Lagerraum für Vereine, den Mutter-Kind-Kreis und als Wahllokal. Die erste Etage des sanierungsbedürftigen Feuerwehrhauses nutzen derzeit DRK, Kneippverein und Familien für private Feierlichkeiten. hgm

Artikel vom 08. September 2012, 03.23 Uhr (letzte Änderung 08. September 2012, 05.07 Uhr)